Kontinuierliche Verwiegung schwer fließender Schüttgüter

Die Schwierigkeit in der Verwiegung von Produkten wie Mehlen, Pulvern, Stäuben usw. besteht in ihren ungünstigen Fließeigenschaften. So ist es nur sehr schwer möglich, diese Produkte beispielweise über ein Prallplattensystem zu wiegen. Anbackung führen leicht zu einer ungenauen Messung. Dieses Handicap wird durch das Coriolis-System gelöst.

Corioliswaagen (auch bekannt unter dem Namen Coriolis-Massendurchflussmesser) werten das Drehmoment aus, welches entsteht, wenn Feststoffe radial beschleunigt und tangential abgelenkt werden.

Abb.1: Prinzipschema der Rotorwaage

Durch die Beschleunigung in der Corioliswaage bleibt das Produkt ständig in Bewegung und kann keine Brücken oder Anbackungen bilden. Die Messung findet vollkontinuierlich statt. Vibrationen haben genauso wenig Einfluss auf das Messergebnis, wie die Dichte. Die Kraft wirkt in tangentialer, die Reibung hingegen in radialer Richtung. Bei Produktwechsel muss keine Einkalibrierung vorgenommen werden.

Die Rotorwaage basiert auf dem Coriolis-Prinzip.


Eine ausführliche Beschreibung der Rotorwaage RC finden Sie hier